Gelesen. Gesehen. Gehört.
Lesen ist betreutes Träumen.
(Anka Rahn)
Lesen ist ein großes Wunder.
(Marie von Ebner-Eschenbach)
Lesen, ein Weg ins Leben.
Lesen ist eine Vermutung zwischen Herauslesen und Hineinlesen.
(Manfred Hinrich)
Beim Lesen guter Bücher wächst die Seele empor.
(Voltaire)
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"Gute" Unterhaltung und ein seriöser Umgang mit Informationen besonders wenn in den Social Medias Quellen für Aussagen klar benannt werden, warten in einem Meer von Geschriebenem darauf, entdeckt zu werden. Fesselt uns eine Geschichte oder ein Thema, prägt es unbemerkt unsere Persönlichkeit und den Charakter! Im Guten wie im Bösen. Die Macht des Wortes und der Bilder vermag jedoch wie ein Generalschlüssel den Himmel UND die Hölle aufzuschließen.
Für mich ist eine Story dann richtig gut, wenn sie im menschlich Kleinen menschliche Größe zeigen, mich von mir selbst fortzutragen vermag und mich gleichzeitig ganz nah mit meinem eigenen Sein in Berührung bringt. Wenn ich ein Buch gelesen, einen Film gesehen habe und mich geistig und seelisch satt fühle, hat es seinen Zweck erfüllt.
Bei Podcasts ist es ähnlich. Doch sind sie oft eher informativer, leicht verständlicherer Natur, gerne auch mit ein paar Spritzern Humor versehen.
Ich möchte verschiedene Ansichten überdenken, Impulse zum Weiterdenken gewinnen und Zusammenhänge verstehen.
Das alles ist Unterhaltung im umfangreichen und besten Sinne des Wortes.
Letztendlich ist alles eine Sache des Anspruchs, der Vorliebe für Themen, Gründlichkeit der Darstellungsweise auf der einen, kurzweilige Verdichtung auf der anderen Seite und der Kreativität und Ausdrucksweisen.
Die unten aufgeführten Empfehlungen entstammen meinem vollsten Gefallen! Sie und vieles anderes, was ich gelesen, gehört oder gesehen habe, weiten meinen Horizont, färben ihn bunter und bereichern meine eigenen Erfahrungen durch die Erfahrungswelten anderer! Und das alles durch das Wunder der menschlich hochkomplexen Ausdrucksfähigkeit! Denn:
"Die Grenzen meiner Sprache sind die Grenzen meiner Welt." (Ludwig Wittgenstein).
Würde ich vor die Wahl gestellt werden, welche Fähigkeit mir von all meinen Fähigkeiten erhalten bleiben sollte, würde ich die Sprachfähigkeit wählen. Sie ist das größte Wunder der menschlichen Existenz!
Gelesen:
Roman von Delia Owens
- Honigtot Historienroman von Hanni Münzer
- Die Bücherdiebin
Roman von Markus Zusak
- Tintenherz Fantasie-Trilogie von Cornelia Funke/auch verfilmt
- Mitten ins Gesicht Roman von Kluun/auch verfilmt
- Drachenläufer Roman von Khaled Hosseini/auch verfilmt
- Das finstere Tal Roman von Thomas Willmann
- Der Junge im gestreiften Pyjama Roman von John Boyne auch verfilmt
- Offene See Roman von Benjamon Myers
- So sterben wir Sachbuch von Roland Schulz
- Besser fühlen-Eine Reise zur Gelassenheit Sachbuch von Hr. Dr. Leo Windscheid
- Die große Wörterfabrik von Agnés de Lestrade und Valeria Cocampo. Kinderbuch über die Macht der Sprache. Wunderschön! Für Kinder ab 3 Jahre.
- Die Tage, die ich mit Gott verbrachte von Axel Hacke. Kleine, sehr feine und nachdenklich stimmende Erzählung!
- Über den Anstand in schwierigen Zeiten und die Frage, wie wir miteinander umgehen Sachbuch von Axel Hacke
- Das Eigentliche ist unsichtbar - Der kleine Prinz tiefenpsychologisch gedeutet von Eugen Drewermann
- Das Tagebuch der Anne Frank von Anne Frank
- Mollys wundersame Reise von Anne Camilla Kupka: Ein kleines, sehr bezauberndes Büchlein für Groß und Klein zum Frieden mit den eigenen Gefühlen!
- Woman on Fire von Dr. med. Sheila de Liz - Alles über die fabelhaften Wechseljahre
- Die Butterbrotbriefe von Casten Henn Berührende Geschichte über schicksalhafte Begegnungen - gute und schlechte!
Gesehen:
- Nirgendwo in Afrika Autorin: Stefanie Zweig Regisseurin: Caroline Link
- Supernova Regiseur/Drehbuch: Harry Mcqueen
- Lion - der lange Weg nach Hause Wahre Geschichte des Autors Saroo Brierley. Regisseur: Garth Davis
- Jenseits der Stille Regie/Drehbuch: Caroline Link
- Raum Orientiert an einer wahren Geschicht Direktor: Lenny
- Mustang Regisseurin: Deniz Gamze Ergüven
- Home Beeindruckender Dokumentarfilm von Yann Arthus-Bertrand
- Meine beste Freundin Anne Frank Drehbuch Marian Batavier Paul Ruven, Regie Ben
- MaiThink X - Die Show Sehr unterhaltsame, überzeugende Wissenschaft von Fr. Dr. Mai Thi Nhuyen-Kim
- Trees of Peace Drama, nach wahren Begebenheiten rund um den Völkermord in Ruanda, Regie Alanna Brown
- Was würde Sophia Loren tun? Bezaubernde Dokumentation über weibliche Haltung
- Im Westen nichts Neues: Buch Erich Maria Remarque, Regie Edward Berger
- Die Wahrheit über die Landwirtschaft Von Geldgier, Investoren und Getreide. Von Julia Friedrichs und Michael Schmitt. Mit Annette Frier.
- Her: Drehbuch und Regie: Spike Jonze
- Der Elefantenflüsterer von Kartiki Gonsalves - Oscar nominiert! Neflixversion Deutsch
- Emmas Glück von Regisseur Sven Taddicken
- Väter und Töchter von Regisseur Gabriele Muccino
Gehört:
(Spotify)
Politik trifft Philosophie
Kontrovers & Interessant
diskutiert
- Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke: WDR 5
- Was bisher geschah (Spotify) Geschichtsergeignisse
- Betreutes Fühlen (Spotify)
Atze Schröder und Dr. Leon Windscheid
- Toast Hawaii Auch auf Spotify! Bettina Rust in Gesprächen mit Promis über deren Essgewohnheiten
- Erfolgreich schreiben Auch auf Spotify! Im Gespräch mit Anja Niekerken verraten Bestseller-Autor*innen ihre Schreibgeheimnisse
- Hotel Matze (Spotify) Matze Hielscher trifft sich mit interessanten KünstlerInnen, pfiffigen UnternehmerInnen, schlauen AutorInnen und will wissen, wie sie "ticken".
- Politik mit Anne Will (Spotify) Immer auf dem neuesten Stand: Kritisch und Klar!
- In extremen Köpfen (Spotify) Leon Windscheid will wissen, was in Menschenfressern, Sadisten und anderen krassen Köpfen vorgeht.
Eins der besten, weiblichen Gedanken:
Aus Die Träume anderer Leute von Judith Holofernes:
Da ist der natürliche, begeisterte Ehrgeiz, den viele Kinder haben, der Drang Großes zu vollbringen, Magisches, Bedeutsames in die Welt zu bringen. Wenn man dafür Applaus gibt, ist das erfreulich, sogar berauschend. Es berührt aber nicht wirklich den Kern der Sache. Die Amerikaner haben ein schönes Wort für diese Freude am eigenen Strahlen: "glee".
Und weil sie dieses Wort haben, findet man bei ihnen auch eine niederschmetternde Anzahl von Billie Eilish's in jedem Schulchor. Wir hingegen haben kein solches Wort und deshalb auch keine Glee-Clubs, die der Lust am Leuchten ein Zuhause geben könnten.
Wenn bei uns ein Kind zu sehr strahlt, zu laut ist, zu viel Freude an der Performance zeigt oder auf eine andere Art über die Stränge schlägt, dann steht es wohl gerne im Mittelpunkt, führt sich auf, hört sich gern reden, muss etwas kompensieren oder bekommt es zuhause nicht genug Aufmerksamkeit. Es gibt hierzulande keine Sprache und keinen Raum dafür, dass jemand strahlen möchte über seinen zugewiesen Platz hinaus – weil er kann. Weil es seine Aufgabe ist und das Beste, Schönste, Wichtigste, was er der Welt zu geben hat.
Bei Jungs wird diese Energie so schnell es geht auf etwas Kerniges wie Sport oder Schachclubs umgeleitet. Bei Mädchen wird der Drang zum Leuchten oder – Gott bewahre! – zum Brillieren oder Gewinnen in jedem Bereich sanktioniert, übel genommen, lächerlich gemacht. Ehrgeizige Frauen waren in meiner Kindheit gierig, unattraktiv und subtil würdelos. Filme und Serien waren bevölkert von schultergepolsterten Karrierefrauen, Latzhosen tragenden Emanzen, russischen Dominatrix-Bösewichtinnen und Blondinen, die sich hochschliefen. Das waren die Frauen, die etwas wollten. Die Guten hingegen, die, die nichts wollten, außer den männlichen Protagonisten, waren quiekende Opfer in Hotpants. Irgendetwas außer Harrison Ford zu wollen, galt auch in den Achtzigern noch als unschicklich, obszön. Wenn man Erfolg hatte, musste er einem unabsichtlich zugefallen sein, hatte man scheu und bescheiden höheren Mächten dafür zu danken.