Geschichten sind für mich weniger Genre als vielmehr eine Haltung. Was mir aus der Feder fließt, richtet sich an die Kleinen – und an die Großen, die dem Kind in sich noch nachspüren.
Meine Texte wollen unterhalten und zugleich leise nach Identität und Begabungen fragen und Themen wie Depressionen, Sterben und Trauerverarbeitung als natürlichen Bestandteil des Lebens nicht ausklammern. Bei ethischen Themen setze ich lieber Frage- statt Ausrufezeichen, lade zum Innehalten ein und zur Herzensbildung – von klein auf.
Spannung, Magie und Humor sind dabei keine Selbstzwecke, sondern Mittel, die die Geschichten tragen.
Meine Lebenserfahrungen finden sich in meinen Märchen, in Fantasy und auch in meinen Sachtexten wieder: geheimnisvoll, mit feinen humorvollen Momenten, oft von einem Hauch Poesie umgeben.
Wer tiefer in meine Haltung zur Sprache eintauchen möchte, findet hier einen eigenen Abschnitt unter dem Titel „Sprache schafft Wirklichkeit“.
Dass ich unbewusst nicht nur für Kinder schreibe, sondern auch für Erwachsene, habe ich erst später bemerkt – unter anderem durch Rückmeldungen aus meinem Märchenkanal